Wasserhärte in Köln: So vermeiden Sie Kalkschäden in Ihren Rohren
Abfluss läuft wegen Ablagerungen nur noch langsam ab? Wir spülen Leitungen in ganz Köln und sind rund um die Uhr erreichbar.
Das Kölner Trinkwasser wird überwiegend aus Grundwasser gewonnen und hat mit 14 bis 21 °dH eine mittlere bis hohe Wasserhärte. Das bedeutet: Kalkablagerungen in Rohren, an Armaturen und in Haushaltsgeräten sind ein Dauerthema. Hier erfahren Sie, was das für Ihr Leitungssystem bedeutet und wie Sie Schäden vermeiden.
Wasserhärte in Köln: Die Zahlen
Die RheinEnergie versorgt Köln mit Trinkwasser aus mehreren Wasserwerken. Je nach Versorgungsgebiet variiert die Wasserhärte: Rechtsrheinisch (Kalk, Mülheim, Porz) liegt sie bei etwa 18 bis 21 °dH im harten Bereich. Linksrheinisch (Innenstadt, Ehrenfeld, Lindenthal) bei etwa 14 bis 17 °dH im mittleren Bereich.
Zum Vergleich: Wasser gilt ab 14 °dH als hart. Die meisten Kölner Haushalte haben also Wasser im oberen mittleren bis harten Bereich. Das ist gesundheitlich unbedenklich, kann aber technisch zum Problem werden.
Besonders in rechtsrheinischen Stadtteilen, wo das Grundwasser stärker kalkhaltig ist, zeigen sich Kalkschäden an Rohren deutlich schneller.
Wie Kalk Ihre Rohre schädigt
Kalk lagert sich bevorzugt an rauen Oberflächen und in Bereichen mit Temperaturwechseln ab. Warmwasserleitungen sind daher stärker betroffen als Kaltwasserleitungen. In verzinkten Stahlrohren, die in vielen Kölner Altbauten verbaut sind, bildet der Kalk zusammen mit dem Zink eine harte Kruste.
Diese Kalkablagerungen verengen den Rohrdurchmesser im Laufe der Jahre immer weiter. Die Folge: sinkender Wasserdruck, längere Aufheizzeiten und höherer Energieverbrauch. Im Extremfall kann ein Rohr vollständig zukalken.
Bei Abwasserleitungen ist Kalk in Kombination mit Fett besonders problematisch. Die sogenannten Kalk-Fett-Verbindungen sind extrem hartnäckig und lassen sich nur durch professionelle Hochdruckspülung entfernen.
Maßnahmen gegen Kalkablagerungen
Für die Trinkwasserinstallation empfiehlt sich der Einbau einer physikalischen oder chemischen Wasserenthärtungsanlage. Moderne Ionentauscher-Anlagen reduzieren die Wasserhärte auf 8 °dH und schützen damit Rohre und Geräte effektiv.
Für bestehende Abwasserleitungen ist eine regelmäßige Hochdruckspülung die beste Vorsorge. In Kölner Haushalten mit sehr hartem Wasser empfehlen wir einen Spülzyklus alle zwei bis drei Jahre.
Bei der Erneuerung von Wasserleitungen sollten Sie auf kalkresistente Materialien setzen. Edelstahl und Kunststoff (PE-X, Mehrschichtverbundrohr) sind deutlich weniger anfällig für Kalkansatz als verzinkte Stahlrohre oder Kupfer.
Was kostet es, Ablagerungen aus dem Abfluss zu entfernen?
Sitzen Kalk und Schmutz im Abfluss von Waschbecken, Dusche oder Küche, kostet die Rohrreinigung ab 58 € inklusive Anfahrt. Ablagerungen in Fallrohr, Grundleitung oder Hausanschluss spülen wir mit Hochdruck; das rechnen wir nach Aufwand ab und nennen Ihnen den Betrag vor Ort als Kostenvoranschlag, bevor wir anfangen.
Die Anfahrt ist in ganz Köln kostenlos, auch in den rechtsrheinischen Stadtteilen. Nachts, am Wochenende und an Feiertagen gibt es keinen Zuschlag. Mehr dazu auf der Seite Preise für Rohrreinigung in Köln.
Vom Anruf bis zur gespülten Leitung
- 1. Anrufen: Sie beschreiben, welcher Abfluss langsam abläuft und seit wann. Am Telefon sagen wir Ihnen, wann wir meist bei Ihnen sein können.
- 2. Ansehen: Vor Ort prüfen wir, wo die Ablagerung sitzt. Ist das unklar, kann eine Kamera in die Leitung.
- 3. Preis und Freigabe: Sie bekommen den Kostenvoranschlag und entscheiden, ob wir loslegen.
- 4. Spülen und prüfen: Spirale oder Hochdruck, danach lassen Sie Wasser laufen und sehen selbst, dass es wieder abfließt. Bezahlt wird nach der Abnahme.