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Kamerainspektion: Wann lohnt sie sich in Köln?

Eine Kamerainspektion macht Probleme im Rohrsystem sichtbar, die von außen nicht erkennbar sind. Die Kanalkamera liefert gestochen scharfe Bilder aus dem Inneren Ihrer Leitungen und zeigt exakt, wo ein Schaden sitzt. In Köln ist die Kamerainspektion vor allem bei Immobilienkäufen und vor der gesetzlichen Dichtheitsprüfung unverzichtbar.

Wie funktioniert eine Kamerainspektion?

Bei einer Kamerainspektion wird eine wasserdichte Kamera an einem flexiblen Schiebeaal oder einem selbstfahrenden Roboter in das Rohrsystem eingeführt. Die Kamera überträgt ein Live-Bild auf einen Monitor, das der Techniker in Echtzeit auswertet.

Moderne Inspektionskameras liefern HD-Bilder und sind mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Die Kamera kann Rohre ab einem Durchmesser von 50 mm befahren und dokumentiert den Zustand der Leitung meter-genau. Ein Sender in der Kameraspitze ermöglicht die exakte Ortung von Schadstellen von der Oberfläche aus.

Nach der Inspektion erhalten Sie einen detaillierten Bericht mit Fotos und Videomaterial. Dieser Bericht ist auch die Grundlage für eine Sanierungsplanung oder dient als Nachweis gegenüber der Stadt Köln bei der Dichtheitsprüfung nach §61a LWG NRW.

Wann ist eine Kamerainspektion sinnvoll?

Vor dem Kauf einer Immobilie in Köln sollte eine Kamerainspektion Standard sein. Sie deckt versteckte Schäden auf, die sonst erst nach dem Kauf teuer werden. Gerade bei Altbauten in der Südstadt, in Nippes oder in Ehrenfeld sind die Grundleitungen oft 60 bis 100 Jahre alt und entsprechend anfällig.

Bei wiederkehrenden Verstopfungen ist eine Inspektion der schnellste Weg zur Ursache. Statt immer wieder symptomatisch zu reinigen, zeigt die Kamera, ob ein Rohrbruch, Wurzeleinwuchs oder eine Muffenverschiebung das eigentliche Problem ist.

Gemäß §61a LWG NRW sind Grundstückseigentümer in NRW verpflichtet, ihre privaten Abwasserleitungen auf Dichtheit prüfen zu lassen. Die Kamerainspektion ist Bestandteil dieser gesetzlich vorgeschriebenen Dichtheitsprüfung.

Kosten und Ablauf in Köln

Eine Standard-Kamerainspektion für ein Einfamilienhaus in Köln kostet zwischen 200 und 400 Euro, abhängig von der Leitungslänge und Zugänglichkeit. Der Einsatz dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten.

KanalHero 24 arbeitet mit modernster Kameratechnik und liefert Ihnen den Inspektionsbericht direkt im Anschluss als digitale Dokumentation. Bei Bedarf erstellen wir ein normgerechtes Gutachten nach DIN EN 13508-2 für Behörden oder Versicherungen.

Alle Kosten werden vorab transparent kommuniziert. Es gibt keine versteckten Anfahrtspauschalen oder Aufschläge, auch nicht am Wochenende.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Kamerainspektion für die Dichtheitsprüfung nach §61a LWG NRW?
Ja. Die optische Inspektion mittels Kanalbefahrung ist ein zentraler Bestandteil der Dichtheitsprüfung. Sie dokumentiert den Zustand der Leitung und weist Schäden nach, die dann saniert werden müssen.
Kann die Kamera auch durch enge Rohre fahren?
Ja. Unsere Kameras befahren Rohre ab 50 mm Durchmesser. Für Fallrohre und Hausanschlüsse setzen wir schlanke Schiebeaal-Kameras ein, für größere Kanäle selbstfahrende Roboter.
Wie lange ist der Inspektionsbericht gültig?
Der Bericht hat kein gesetzliches Ablaufdatum, bildet aber einen Stichtag ab. Für die Dichtheitsprüfung nach LWG NRW empfiehlt die Stadt Köln eine Wiederholung alle 20 bis 30 Jahre.
Wie tief kann die Kamera ins Rohr?

Unsere Kameras erreichen Leitungen bis zu 60 Meter Länge und ab DN 50 (50 mm Durchmesser). Auch verwinkelte Leitungen sind kein Problem.

Bekomme ich einen Bericht nach der Kamerainspektion?

Ja, Sie erhalten ein Protokoll mit Fotos, Schadstellen-Markierungen und Handlungsempfehlungen — auch als Nachweis für Versicherung oder Behörde.

Problem erkannt? Wir helfen sofort — 24/7 in Köln.

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