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Rohre vor Frost schützen: Winter-Tipps für Köln

Auch wenn Köln im Rheinland eher milde Winter hat, können Frostperioden mit Temperaturen unter minus zehn Grad auftreten. Ungeschützte Wasserleitungen in Außenwänden, Dachböden und unbeheizten Kellern sind dann akut gefährdet. Ein Rohrbruch durch Frost verursacht schnell Schäden im fünfstelligen Bereich.

Warum Frost Rohre sprengt

Wasser dehnt sich beim Gefrieren um etwa neun Prozent aus. In einem geschlossenen Rohr entsteht dabei ein enormer Druck, der selbst dickwandige Gusseisen- und Kupferrohre zum Bersten bringen kann. Der Bruch tritt oft nicht an der Froststelleselbst auf, sondern dort, wo der Druckanstieg das schwächste Glied der Leitung findet.

Besonders gefährdet sind Leitungen in Außenwänden, unter Fensterbänken, in unbeheizten Garagen und auf Dachböden. In Kölner Altbauten verlaufen Wasserleitungen häufig in Außenwänden ohne ausreichende Isolierung, da bei der Verlegung vor 50 oder 100 Jahren kein Frostschutz vorgesehen war.

Der Schaden wird oft erst beim Auftauen sichtbar: Das Eis hat das Rohr gespalten, aber erst wenn das Wasser wieder fließt, tritt es unkontrolliert aus.

Vorbeugende Maßnahmen für Kölner Hausbesitzer

Isolieren Sie alle Leitungen in unbeheizten Bereichen mit Rohrisolierung aus Schaumstoff oder Mineralwolle. Die Kosten liegen bei wenigen Euro pro Meter und die Montage ist auch für Laien einfach. Achten Sie darauf, dass keine Lücken an Bögen und Armaturen bleiben.

Lassen Sie in selten genutzten Räumen die Heizung im Winter nie ganz aus. Eine Raumtemperatur von fünf Grad reicht, um Rohre vor dem Einfrieren zu schützen. Schließen Sie bei längerem Leerstand den Hauptwasserhahn und entleeren Sie die Leitungen.

Außenzapfstellen im Garten sollten vor dem ersten Frost abgesperrt und entleert werden. Viele Kölner vergessen diesen Punkt und erleben dann im Frühjahr einen Rohrbruch in der Außenwand.

Soforthilfe bei eingefrorenen Rohren

Wenn kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt, ist die Leitung möglicherweise eingefroren. Drehen Sie sofort den Hauptwasserhahn zu, um den Druck zu reduzieren. Öffnen Sie den betroffenen Wasserhahn, damit das Wasser beim Auftauen abfließen kann.

Tauen Sie die Leitung langsam auf: mit einem Föhn, warmen Tüchern oder einer Heizdecke. Beginnen Sie immer am offenen Hahn und arbeiten Sie sich in Richtung Frostzone vor. Verwenden Sie niemals offenes Feuer oder einen Heißluftfön mit zu hoher Temperatur.

Wenn Sie den Bruch bereits sehen oder Wasser austritt, schließen Sie den Haupthahn und rufen Sie KanalHero 24. Unser Notdienst ist in Köln rund um die Uhr erreichbar und kann den Schaden sofort abdichten.

Häufige Fragen

Ab welcher Temperatur frieren Rohre ein?
Rohre in unbeheizten, ungedämmten Bereichen können ab minus 5 Grad einfrieren. Gut isolierte Leitungen halten bis minus 15 Grad stand. In Köln treten solche Temperaturen selten, aber durchaus regelmäßig auf.
Bezahlt die Versicherung einen Frostschaden?
Die Gebäudeversicherung deckt Leitungswasserschäden durch Frost in der Regel ab. Voraussetzung: Das Gebäude wurde ausreichend beheizt oder die Leitungen waren entleert. Fahrlässigkeit kann zum Leistungsausschluss führen.
Kann ich eingefrorene Rohre selbst auftauen?
Bei frei zugänglichen Leitungen ja, langsam mit einem Föhn auftauen. Bei Leitungen in der Wand oder unter dem Boden rufen Sie besser einen Fachbetrieb. Zu schnelles Auftauen kann den Bruch verschlimmern.
Ab welcher Temperatur frieren Rohre ein?

Wasserrohre können ab -7 °C einfrieren, wenn sie ungedämmt in Außenwänden oder unbeheizten Kellern liegen. Abwasserleitungen frieren seltener, da sie tiefer liegen.

Was tun, wenn ein Rohr bereits gefroren ist?

Niemals mit offener Flamme auftauen! Wickeln Sie ein warmes Tuch um das Rohr oder verwenden Sie einen Föhn. Bei Rohrbruch sofort Haupthahn zudrehen und uns rufen.

Problem erkannt? Wir helfen sofort — 24/7 in Köln.

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